Wir wollen, dass die Kinder unserer Region einen selbstverständlichen Bezug zur Natur gewinnen können. Wir wollen ihnen den in der frühkindlichen Entwicklung so wichtigen, und in unserem reizüberfluteten, oft lauten und hektischen Alltag so nötigen Zugang zum Ruhepol Natur ermöglichen. Der Waldkindergarten dient der pädagogischen Arbeit, es den Kindern zu ermöglichen, Natur und Umwelt bewusster zu erleben und als schützenswert zu erkennen. Erde und Wasser, Pflanzen und Tiere soll das Kind „be-greifen" – auch wenn es dabei schmutzig wird und die Ordnung der Erwachsenen stört. Die Luft in den verschiedenen Jahreszeiten, Sonne und Schatten, auch Regen und Schnee soll es kennenlernen – selbst wenn es den Erwachsenen Mühe macht, die passende Kleidung bereit zu halten.

 Den Eltern im ländlichen Raum bieten wir mit dem Waldkindergarten eine Alternative zum herkömmlichen Kindergarten.

Wie kam es zur Idee eines „Waldkindergarten" und was bedeutet sie?

Die Idee des Waldkindergartens kommt aus den skandinavischen Ländern. In Dänemark ging in den fünfziger Jahren eine Mutter mit ihren eigenen Kindern und den Nachbarskindern häufig in den Wald zum Spielen. Aus einer Initiative interessierter Eltern entstand dann der erste Waldkindergarten.

Später griff man diese Form des Kindergartens auch in Deutschland auf, größeren Anklang findet die Bewegung seit den neunziger Jahren. Heute gibt es in Deutschland weit über 1000 Waldkindergärten und eine unüberschaubare Zahl von Initiativen. In Österreich gibt es zur Zeit leider erst 10 Waldkindergärten!!!!

Die Grundidee eines Waldkindergartens heißt:

Eine Gruppe von 10 bis 15 Kindern geht mit mindestens zwei Betreuungspersonen bei jedem Wetter täglich mehrere Stunden hinaus in die freie Natur. In Wald und Wiesen findet die pädagogische Arbeit statt, die sonst auch im „normalen" Kindergarten geleistet wird. Ein Gerüst aus Morgenkreis, Frühstücksrunde, verschiedenen Angeboten wie Geschichten hören oder Basteln, etc., und Abschlußkreis bildet einen konstanten Bezugspunkt für die Kinder. Im Vordergrund steht die Erfahrungs- und Erlebniswelt der Kinder, deren Ideen, Interessen und Probleme. Es gibt keine Räumlichkeiten und kein handelsübliches Spielzeug. Die Kinder spielen mit dem, was die Natur hergibt. So kommt im Wald der situationsorientierte Ansatz verstärkt zum Tragen. Für extremes Wetter gibt es einen beheizbaren Raum in Form einer Holzhütte oder eines Bauwagens.

Unser Anliegen des Waldkindergartens

Der Waldkindergarten bietet optimale Voraussetzungen für bisher häufig vernachlässigte Persönlichkeitsbereiche von Kindern, deren Entfaltung aber unbedingt wichtig ist, um ein Kind so zu stabilisieren, daß es sich später den vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen gewachsen zeigt. Im Waldkindergarten kann „Ganzheitliche Erziehung" besonders gut verwirklicht werden. Der Waldkindergarten soll eine Alternative oder Ergänzung zum allgemeinen Kindergarten darstellen

 

Kontakt:

Susanne Moritz: 0676 / 6106983

Mag Sonja Smoliner: 0650 / 6530868

 

 

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